Sunday, September 2. 2007Bundestrojaner auch gegen Raubkopierer?
Ich kann die Diskussion nicht mehr hören.
Mittlerweile sollte doch jeder gescheiter Terrorist mitbekommen haben, dass er das ganze einfach umgehen kann, indem er zwei völlig von einander getrennte Rechner betreibt. Auf dem einen steht kein Internet zu Verfügung - dafür aber starke Verschlüsslungssoftware. Alles was er versenden will, landet dann auf diesem Rechner verschlüsselt auf einen USB-Stick und der vermeidlich installierte Bundestrojaner auf dem anderen Rechner bekommt überhaupt nichts vom Inhalt mit. Wohl auch deswegen sollen jetzt nach den Wünschen der (bayrischen) CDU auch andere Straftaten mit dem Bundestrojaner überwacht werden. Ich zitiere mal: Die Maßnahme soll ihrer Ansicht nach bei schwersten Delikten wie Mord, Terrorakten oder Kinderpornografie zum Einsatz kommen. Ok, dann wühlen wir mal im Strafgesetzbuch:
Merke: Kinderpornografie - Gefängnis: drei Monate bis zu fünf Jahre.. Ok, wie sieht es jetzt mit den bösen "Raubkopierern" aus: § 106 Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke Also noch ein wenig darunter. Aber von so sinnigen Aktionen wie Hart aber gerecht weiß doch jeder, dass es bis zu fünf Jahren geben kann? Das stimmt auch - nur dann muss man es gewerbstätig machen: § 108a Gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung Fazit: wenn man die Strafe für die Schwere einer Tat ansetzt, dann könnte der Bundestrojaner auch gegen (gewerbstätige) Urheberrechtsverletzer eingesetzt werden. Aber es kommt noch viel besser: Ausnahmsweise sollte dabei bei Gefahr in Verzug auch zunächst auf eine richterliche Genehmigung zu verzichten sein. Das verstehe ich einfach nicht. Wenn Gefahr im Verzug ist, dann habe ich einen Hinweis. Also kann ich auch einfach die Wohnung durchsuchen lassen. Der Bundestrojaner muss ja auch irgendwie installiert werden. Dafür braucht man je nach Implementierung die E-Mail-Adresse oder für einen Angriff auf eine Schwachstelle in der Software übers Internet womöglich auch die IP-Adresse. Und beides muss man auch erstmal irgendwo herbekommen... Gefahr im Verzug bedeutet für die Polizei/Staatsanwaltschaft außerdem gerade, dass sie nur die "erweiterten" Berechtigungen bekommen damit sie die Gefahr beseitigen können. Damit eine Überwachung zu rechtfertigen ist doch schon sehr komisch.
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Tuesday, August 21. 2007P2P: andere sollen zahlen
P2P ist schön. Bekannt geworden durch diverse Filesharing-Dienste ist P2P mittlerweile recht verbreitet.
Aber in der letzten Zeit nutzen immer mehr Firmen P2P für ihre Dienste. Sei es nun Blizzard, die ihre WoW-Patches darüber verteilen oder Microsoft, die es für große Downloads nutzen (Microsoft Secure Content Downloader). Das besondere hierbei: dadurch sparen die Firmen jede Menge. Nicht nur Server und Internetanbindung können geringer ausgelegt werden - auch die Traffickosten sinken. Dieses Prinzip funktioniert solange wie andere diese Kosten übernehmen. Bei den ganzen Downloadern ist es nicht wirklich das Problem - jeder bekommt ja für seine Leistung (Upload) eine direkte Gegenleistung (halt seinen gewünschten Download). Wenn man sich nun aber Skype anschaut, wird zumindestens mir schnell klar, dass da noch einiges im Argen liegt. Schon in der EULA steht drin, dass Skype Prozessorzeit und Bandbreite "verbrauchen" darf. Das Ärgerliche am Skype-Protokoll ist aber nicht nur dass es nicht offengelegt ist sondern auch, dass es Rechner mit schneller Anbindung bevorzugt als Knoten einsetzt. Für alle DSL-Benutzer ist das (meistens) kein Problem: die Flatrate dürfte das weit verbreiteste Modell sein. Aber in den höheren Kategorien wie Standleitung oder gar Uni-Anbindung wird immer noch pro verbrauchten Traffic bezahlt. Da wird also nicht nur die Bandbreite verbraucht sondern auch noch Kosten abgeschoben. Im reinen Idle-Betrieb hat mein Skype-Client gerade sechs Verbindungen offen: Israel Taipeh USA Russland Frankreich Bulgarien Kein Netz davon ist auf den Namen von Skype eingetragen... Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Monaten immer mehr Firewall-Hersteller Skype-Blocker als Feature anbieten werden weil einfach Nachfrage seitens großer Firmen da ist.
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Sunday, August 19. 2007Warum ist Colocation so teuer?
Seit Jahren habe ich eigene Server im Internet stehen. Quasi ausnahmslos alle gemietet.
Das übliche Problem: man bekommt nur Einheitshardware. Zwar bieten viele Anbieter das Einstellen von Server in Tower oder Rack-Form an, aber die Kosten sind unverhältnismäßig. Mal ein Vergleich anhand meines aktuellen Hosters: Für 49€ im Monat bekomme ich einen kompletten Server mit viel Frei-Traffic und Hardware die recht gut ist. Dagegen darf man für 39€/Monat einen eigenen Server mit einer HE im Rechenzentrum unterbringen. Inklusive ist nur eine kleine Menge an Traffic und auch Strom ist nicht komplett drin - alles über 50 Watt muss extra bezahlt werden. Dienste wie Reboot über ein Webinterface produzieren weitere monatliche Kosten. Wenn man dann noch überlegt, dass man bei einem gemieteten Server für Hardwareausfälle nichts zahlen muss und natürlich keine hohen Anschaffungskosten anfallen, sind die Preise meiner Meinung nach wohl nicht ganz gerechtfertigt. Ich habe zwar noch andere Angebote vorliegen wo die monatlichen Kosten auf ersten Blick geringer erscheinen, aber ein paar Details sich arg unterscheiden: Zwar sind die monatlichen Kosten nur 29€ aber anstatt pro GB 9,52 Cent bezahlen zu müssen, sind es dort happige 99 Cent Mindestvertragslaufzeit: 24 Monate Dafür ist der Strom aber inklusive..
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Sunday, June 17. 2007Spambericht - Teil 3
Es kommt immer mehr Spam rein. Beim letzten Spam-Bericht waren die Prozentzahlen angenommer Mails noch zweistellig. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass immer der angenommen Mails nicht im Junk E-Mail Ordner landeten (sofern sie den Spam waren), sondern direkt in der Inbox. Unter anderem daran schuld sind wohl die Mails, die gezielt gegen Texterkennung kämpfen. Auszüge aus diversen Webseiten (darunter Bibeltexte, Kernelkommentare aber auch schwachsinniger Text) sorgen dafür, dass beim Training der Bayes-Filter verlernt wird.
Aus diesem Grund habe ich nun das erste Mal seit ein paar Jahren wieder zwei RBLs als harte Ablehnung im Einsatz: zen.spamhaus.org und ix.dnsbl.manitu.net Die Zen-RBL hat den Vorteil, dass mehrere Listen zusammengefasst werden. Dagegen ist die NixSpam-Liste wesentlich kleiner, aber trotzdem sehr effektiv. Dafür hat Manitu derzeit noch Performance-Probleme (Umstellung auf BIND läuft aber). Das Verhältnis angenommener gegen abgelehnte Mails ist derzeit bei 4% gegen 96%. Bei den 4% sind natürlich nochmal unerwünschte Mails, die nicht schon bei der Annahme vom Spamfilter erkannt wurden. Ich erwarte, dass das Verhältnis noch schlimmer wird - die gerade installierte Version 0.40 von qpsmtpd hat nochmal zusätzliche Abwehrmassnahmen Ich bin wirklich froh, dass ich Anfang des Jahres auf qpsmtpd umgestiegen bin. Ich will mir nicht vorstellen, wie die Spam-Last ohne aussehen würde..
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Monday, April 30. 2007Jugendschutz im Internet...
Ich konnte es eigentlich nicht fassen, als ich in einem Forum über Rootserver gehört habe, dass ein Betreiber einer Witzesammlung (www.witzdestages.net) von jugendschutz.net angeschrieben wurde..
Hier ein Auszug: nach Überprüfung der Website witzdestages.net mache ich Sie als Verantwortlichen darauf aufmerksam, dass dort entwicklungsbeeinträchtigende Inhalt frei zugänglich sind. Im weiteren Teil des zweiseitigen Briefes wird der Betreiber darauf hingewiesen, dass er verantwortlich ist, dass das Angebot von Kindern oder Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen werden kann. Möglichkeiten: Programmierung für ein Jugendschutzprogramm oder die Zeit einschränken, in dem dieser Inhalt übers Internet zugänglich ist. Weiterhin wäre er für Einträge im Gästebuch verantwortlich sofern diese unzulässig sind. Fristsetzung: eine Woche. Drohung: Weiterleitung an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM): Diese kann neben einer Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörden auch eigene Maßnahmen zur Beseitigung des Verstoßes einleiten. Sie hat insbesondere die Möglichkeit die Untersagung oder Sperrung des Angebots, aber auch ein Ordnungsgeld anzuordnen. Aber es wird noch besser: Für geschäftsmäßige Anbieter von allgemein zugänglichen Telemedien, die entwicklungsbeeinträchtigende und jugendgefährdende Inhalte enthalten, sowie für Anbieter von Suchmaschinen bestimmt $ 7 Abs.1 Satz 2 Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV), dass ein Jugendschutzbeauftragter als Ansprechpartner für die Nutzer und Berater des Anbieters zu bestellen ist. Dieser muss die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde besitzen. Anbieter mit weniger als 50 Mitarbeitern oder nachweislich weniger als zehn Millionen Zugriffen im Monatsdurchschnitt können diese Verpflichtung auch dadurch erfüllen, dass der Anbieter die Wahrnehmung dieser Aufgaben einer Organisation der freiwilligen Selbstkointrolle überträgt. Fazit: der Betreiber hat nicht genug Geld/Lust für Anwalt und einen eventl. Rechtsstreit. Das heißt, er hat für die betroffenen Rubriken ein Zeitfenster einprogrammiert.. Nicht mehr abrufbar zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends.. Ich warte noch darauf, dass die anfangen beispielsweise die Bibel usw aus dem Netz zu verbannen - immerhin laufen Adam und Eva am Anfang nackt rum.. Alternative: schwarze Balken Ich weiß wirklich nicht, was ich von solchen Bemühungen halten soll. Das Internet ist und wird auch in Zukunft trotz aller Bemühungen ein Gebiet der Erwachsenen sein. Selbst wenn alle deutschen Angebote "sauber" sind, gibt es weltweit noch soviel was unter dem Verständnis von jugendschutz.net illegal wäre, dass der Kampf dagegen vergleichbar mit dem Kampf gegen Windmühlen ist. Aber um nochmal sachlich zu werden: was ist denn bitte nicht entwicklungsbeeinträchtigend? Mal abgesehen vom normalen TV-Programm, sieht man in den Nachrichten wohl jeden Tag mehr als genug von Krieg, Gewalt, Sex und Illegalem. Wohl die meisten Schimpfwörter lernt ein Kind immer noch aus seiner Umgebung - d.h. Freunde, Schule aber auch Eltern.
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Friday, February 16. 2007Sicherheitsnetz
Manchmal bin ich echt froh, dass ich in Punkto Sicherheit ein wenig mehr Aufwand reinstecke.
So wurde gestern abend einer meiner Apache-Vhosts gehackt und eine Remote-Shell hochgeladen (Ursache: eine alte PHP-Software, die eigentlich schon geupdatet wurde aber von einem Sicherungs-Restore wieder auf die alte Version zurückgesetzt wurde Dank sauberer Trennung der Vhosts (jeder Vhosts hat einen eigenen Systembenutzer) und Hardened-PHP ist nichts passiert. Jetzt muss ich nur den Inhalt des Vhosts noch komplett löschen und neu aufsetzen. Ohne Netz und doppeltem Boden? Ohne mich Friday, February 2. 2007Datenschutz übertrieben
Ich bin ja echt für Datenschutz, aber das kann doch nicht der ernst vom Gesetzesgeber sein..
Law-Blog gibt eine Übersicht was man als Webseitenbetreiber so machen muss. Das Problem: sobald man personenbezogene Daten (dazu gehören auch IP-Adressen) verarbeitet muss man als Anbieter vor Beginn des verarbeiteten Dienstes den Benutzer drauf hinweisen. Dieser muss einwilligen und bei einer elektronische Einwilligung geht das nur "durch eine eindeutige und bewusste Handlung des Nutzers" die wiederrum protokolliert werden muss Bevor der jedoch irgendwie einwilligen kann, ist meistens schon seine IP gespeichert. Datenschutz ist ja schön und gut, aber das ist irgendwie übertrieben und praxis-feindlich. Lösung: einfach nichts mehr Speichern - bis auf das Error Log habe ich erstmal alles deaktiviert.. Viel besser wird es für alle Blogbetreiber, die einen der Blog-Counter verwenden - da wird nämlich die IP jedes Besuchers übermittelt. Inwiefern das in die eigene Datenschutzerklärung rein muss ist mir derzeit unklar.
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Tuesday, January 30. 2007qpsmtpd
Ich habe nun endlich qpsmtpd am Laufen. Problem war weniger das Skripten eines MySQL-Plugins sondern eher die Zeit bzw die Muße zu finden sich mal dranzusetzen
Ab sofort gehen Mails an meine beiden Haupt-Domains über qpsmtpd ein. Virenmails sowie Spammails mit einem Rating über 7 werden ab sofort direkt abgewiesen Auch vom Earlytaker-Plugin erhoffe ich mir weniger Spam. Zwar wird einiges direkt in den Junk-Mail-Ordner sortiert aber warum Ressourcen dafür verschwenden? Leider kann ich aufgrund der rechtlichen Lage nicht gleich alle Domains umstellen - dafür müsste ich meinen Benutzern eine Auswahl der Filterung anbieten. Also das Spamassassin-Modul um ein MySQL-Lookup erweitern. Aber erstmal muss ich weiter für Klausuren lernen Monday, January 22. 2007Blogmigration abgeschlossen
Nach einigen Stunden Arbeit ist mein Blog nun migriert
Am aufwändigsten war die Anpassung des Importers sowie die Umschiffung einiger Bugs bzw Umstellung auf andere Konzepte.. Dann sagt mal, was ihr vom neuen Design haltet. Ein sehr schönes neues Feature ist die Integration von BBCode für Kommentare. Somit ist kein umständliches HTML mehr nötig. Weiterhin kann man auf bestimmte Kommentare jetzt antworten - das sollte der Übersichtlichkeit gut tun und bessere Diskussionen erlauben. Und den Rest findet man am besten beim Benutzen raus Sunday, January 21. 2007Blogmigration
Gruml, warum gibt es über Probleme bei der Migration von einem Blog-System zum anderen?
Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr mit Wordpress zufrieden, aber der Wechsel weg zu anderen Systemen ist teilweise sehr schwer. Mal gibt es nur RSS-Importer, mal einen Wordpress-Importer, der nicht alles importiert oder offensichtliche Fehler macht Wenn aber alles glatt läuft und ich genug Zeit für die nötigen Nacharbeiten finde, arbeitet hier demnächst eine andere Blog-Engine Tuesday, January 16. 2007Jugendliche: Adresse preisgeben oder nicht?
Irgendwie finde ich das ganze verrückt..
Da beschweren sich zum einen die Leute, dass eine Homepage ein ordentliches Impressum haben soll und Denic ja sowieso den kompletten Adresssatz haben will und auf der anderen Seite sollen Jugendliche beispielsweise beim Chatten ihre Adresse nicht weitergeben. Lösung: Jugendliche dürfen keine Homepage haben? Am besten noch keinen Blog, der ja unter Umständen auch impressumspflichtig sein kann? Mittlerweile kann ja jeder Jugendlicher sowas haben - nicht nur die Technikfreaks (die hoffentlich über die Risiken besser bescheid wissen). Das ist ja mal sowas von schizophren.. Aber bei folgenden Ratschlägen (Quelle: Heise) kann man sowieso nur noch die Kopf gegen die Wand schlagen.. wer Angaben über seine Hobbys verrät, biete Tätern oft ungewollt Gesprächseinstiege Jugendliche sollten sich daher nie auf ein Treffen mit unbekannten Chattern einlassen Jugendliche sollten generell darauf achten, keine Fotos von sich ins Netz zu stellen Schon mal die Chat-Gewohnheiten von Jugendlichen angeguckt? Gerade unbekannte Chatpartner über bestimmte, nach Themen (z.B. Hobbies) geordnete Chat-Räume oder gar die Funktion Suche nach "Common Interests" bei diversen Instant Messaging Clients ist das Reizvolle.. Sollte man gleich das ganze Internet schlecht malen, bloß weil es ein paar schwarze Schafe gibt? Meiner Meinung führen solche "Verbote" doch nur dazu, dass sie nicht ernst genommen werden..
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Sunday, January 14. 2007Virenmails
Ach, es ist immer wieder schön zu lesen: "Trojaner in gefälschten GEZ-Rechnungen"..
Das die meisten Virenscanner den neuen Trojaner nicht finden, stört mich nicht - noch bevor die Mail überhaupt an den Virenscanner geht, testet mein Amavisd-new auf bestimmte Muster. In diesem Fall führt die doppelte Endung: "RechnungGEZ.pdf.exe" zur automatischen Quarantäne - das Leben kann so einfach sein
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Saturday, January 13. 2007Postfix & Milter: Amavisd-new effektiver nutzen
Ich war schon dabei mir ein Konstrukt mit qpsmptd vor meinen Postfix zu bauen, aber nun erscheint eine bessere Lösung am Horizont: Postfix 2.3 wird Milter unterstützen
Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Postfix 2.3 unter Gentoo stable wird und hoffe, dass Amavisd-new kompatibel mit Postfix-Milter sein wird. Dann steht der Abweisung von Viren und Spam schon während des Empfangs nichts mehr im Wege. Friday, December 22. 2006Versionsverwaltung
Es ist doch wirklich immer wieder dasselbe. Irgendwie können Entwickler nicht mehr Versionen umgehen.
Sei es nun ein Addon für World of Warcraft - hier im Beispiel CTRaidAssist oder ein CMS wie Joomla. CTRA: es wurden immer neue Updates rausgebracht ohne die Version zu erhöhen. Aktueller Stand ist Version 1.621 Update 8. Einfach überprüfen wer seine Version nicht aktualisiert hat (zum Beispiel mit /raversion) ist damit nicht möglich Joomla: die aktuelle stabile Version ist 1.0.11 - veröffentlicht am 28.08.2006. Diese Version enthält aber einen Bug, dass man Mambots nicht editieren kann. Der Hotfix ist im Forum seit dem 29.08.2006 zu finden.. Aber neue Version: keine Spur. Eigentlich wollte ich Joomla mal ausprobieren, aber das versaut mir gleich schon die Freunde am System (ohne Modifikation am Mambot ist der Editor nicht benutzbar wenn man ein Theme mit schwarzem Hintergrund benutzt). Als Einstieger in ein neues System braucht man dann ein weniger länger um sowas zu finden.. In meinen Augen quasi verschwendete Zeit. Das dann auch noch der Hotfix nur für registrierte Benutzer verfügbar ist, ist nur das i-Tüpfelchen Update: es geht immer weiter. Gerade wollte ich WoWRoster installieren. Die Version 1.7.1 kam am 4 Juli 2006 raus und wurde am 22 Oktober nochmal aktualisiert. Im Downloadbereich dieser Version steht schon extra fett: "Don't forget to check up on any patches for WoWRoster!". Im Forum muss man sich dann durch fünf "Patches" durchklicken und diese installieren.. Monday, December 18. 2006Weg von Catchall
Nach einer aufwändigen Analyse welche Mailadressen ich für meine Domains wirklich verwende, habe ich eben Catchall für meine Domains deaktiviert. Über Catchall bekomme ich innerhalb eines Tages über 200 Spam-Mails.
Mal sehen wie stark sich das auf mein Spam-Level auf dem Server auswirkt.. Update: es geht weniger Spam und vor allem weniger Bounces auf meine Domains seitdem ich Catchall deaktiviert habe Update2: in ungefähren Prozentwerten: 25% weniger Spam.
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Saturday, December 16. 2006Spambericht
Aktueller Spam-Status auf meinem Server: 72% aller eingehenden Mails werden als Spam markiert.
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Monday, December 11. 2006IPv6 - Probleme mit Postfix und grsecurity
Gruml, da habe ich gerade IPv6 für meine Mails aktiviert und schon musste ich es wieder deaktivieren
Grund: das sendmail von Postfix will /proc/net/if_inet6 lesen. Mein Kernel verweigert dies dank grsecurity und Postfix stellt die Mail nicht zu.. CODE: warning: can't open /proc/net/if_inet6 (Permission denied) - skipping IPv6 configuration fatal: parameter inet_interfaces: no local interface found for ::1 Das ganze mal mit strace mitgezeichnet: Benutzer mit Restriktion auf /proc: CODE: open("/proc/net/if_inet6", O_RDONLY) = -1 EACCES (Permission denied) Benutzer ohne Restriktion auf /proc CODE: open("/proc/net/if_inet6", O_RDONLY) = 4 fstat64(4, {st_mode=S_IFREG|0444, st_size=0, ...}) = 0 Den Benutzer, der sendmail ausführt einfach in die grsecurity-proc-Gruppe zu stecken klappt nicht, da ich dann alle CGI-Benutzer freischalten müsste. Und gerade für die wollte ich ja die Proc-Seperation haben.. Da Postfix die Rechte scheinbar erst nach dem Einlesen von /proc/net/if_inet6 droppt, taucht das Problem erst auf, wenn man versucht lokal eine Mail zu verschicken. Die grundsätzliche IPv6-Verbindung klappt.. Aber nun lauscht Postfix erstmal nicht mehr auf ein IPv6-Interface Sunday, December 10. 2006World of Warcraft Latenz - ist Telia schuld?
Disclaimer: diese Analyse basiert auf die Netzwerkanalyse von einem Server aus. Somit ist keine 100% Unabhängigkeit von einem Internetanbieter vorhanden.
In der folgenden Grafik ist die Latenz auf TCP-Ebene für den World of Warcraft Server "Die Silberne Hand" zu sehen. Man erkennt deutlich das Wartungsintervall am Mittwoch und die Auslastung am Abend. Als Anmerkung: die TCP-Latenz ist gewöhnlicherweise ein wenig höher als beim Testen per ICMP-Pakete (mittels ping oder traceroute). Nun findet man im offiziellen Forum etliche Aussagen von Blizzardmitarbeitern (ob implizit oder explizit ist jetzt egal), dass meistens die Dialup-Anbindung des Spielers schuld sein soll. Dies mag in einigen Fällen zutreffen, in manchen aber auch nicht - siehe Kundenverarsche bei WoW?. Hier nun eine weitere Grafik, die verdeutlichen soll, dass Blizzard jedenfalls nicht komplett alleine Schuld für die hohe Latenz ist. Man sieht hier die Latenz für den Router direkt vor der silbernen Hand. Hier wird die ICMP-Latenz aufgezeichnet. Interessanterweise übereinstimmen die Peaks.. Jetzt kann man argumentieren, dass diese Grafiken abhängig von meiner Serveranbindung sind und somit auch andere Faktoren für die Peaks sorgen können. Weiterhin reagiert der Router teilweise schlechter als der Server dahinter - aus diesem Grund erkennt man auch eine zahlenmäßig höhere Latenz. Meine Meinung ist aber, dass einige Latenzprobleme schon vor dem Blizzard-Netz entstehen und Schuld von Telia sind. Kommentare
Ich habe in der letzten Zeit keine Kommentare freigeschaltet, aber dies soeben nachgeholt. Ursache: ich hatte zuviele Kommentare in der Warteschleife (vor allem Spam). Bei einem Moderationsversuch weigerte sich hardenened-php soviele Request-Variablen zu registieren - eine Sicherheitseinstellung:
CODE: ALERT - configured POST variable limit exceeded - dropped comment[17725] Auch die Mailbenachrichtung hat irgendwie versagt Thursday, December 7. 2006Hacken oder nicht Hacken
Eigentlich ist es pervers: die Hackertools sollen verboten werden und im gleichen Zug wird dem BKA und Verfassungsschutz das Hacken explizit erlaubt.
Was ich von dem Hackertoolverbot halte, habe ich ja schon mal geschrieben - aber der Zugriff des Staates auf eben solche ist das i-Tüpfelchen.. Armes Deutschland
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